Das ursprüngliche der Tantra Lehre ist weitgehend untergegangen in unserer heutigen Zeit. In den klassischen Tantra Massagen findet man evtl. nur noch Spuren davon, aber oftmals hat sich diese verselbständigt. Genaugenommen ist es auch gut so, denn ich finde viele unserer Gäste würden nicht verstehen um was geht und wären einfach überfordert. Es ist gut, wenn sich Dinge verändern. Nur Veränderung schafft Leben und Erfahrung. Und es ist gut, wenn Dinge eine andere Form annehmen und sich weiterentwickeln. Zum Verständnis für Tantra möchte ich daher mal in die Erinnerung greifen:
Die Polarität Shiva und Shakti hat Wesenszüge der indischen Lehre des Samkhya, welche meint, daß das Absolute sich in zwei Aspekte aufteilt. Einmal das Geistige und einmal das Materielle. Dem Geistigen wird die männliche Natur zugeordnet, dem Weiblichen das Materielle. Dem entsprechen die Gottheiten Shiva und Shakti (weiblich und männlich).
Auf ersten Blick sind die beiden unterschiedlich, dennoch sind sie nicht trennbar und am Ende doch Eins.
Um tiefer dies verstehen zu können, müssen wir die “illusionäre Realität” von der “höheren Realität” unterscheiden. Die “illusionäre” ist all das, was wir im Alltag erleben und als wirklich annehmen, besonders geprägt von unseren niederen Aspekten und dem Ego. Hier herrscht immer Dualität (gut-böse). In der “höheren” Realität existiert die Dualität nicht mehr, alles ist Eins wie Shiva-Shakti, was keine Trennung mehr vorsieht.
Maylin Tantra Düsseldorf, Massage
Tantric Teacher Raum Köln, Düsseldorf